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Kiten ole olee!

Endlich endlich endlich hat die lange traurige Winterpause ein Ende und wir nutzten die ersten etwas wärmeren Temperaturen und noch viel wichtiger Winde, um unsere persönliche Kitesaison 2017 zu starten!
Der Blick auf Windfinder ließ unsere Herzen schon zwei Tage früher höher schlagen und noch besser war es dann, als wir am Samstag den 4.3.17 tatsächlich ein laues Lüftchen vernahmen. Mit Sack und Pack, Luna und Daddy sind wir also an den Altmühlsee – Waldufer gefahren, um dort unser Kiteglück zu suchen.

North Neo 12

Ich war soo aufgeregt, da ich endlich meinen neuen 12er North Neo testen konnte.  Ende letzten Jahres haben wir nämlich einmal unsere gesamte Kiterange ausgetauscht und erneuert, um mit den Safetysystemen und eben den aktuellen Modellen auf dem neuesten Stand zu sein. Außerdem hatte ich so coole Sessions mit dem Neo in Workum letztes Jahr, dass ich diesen Schirm nun einfach endlich mein Eigen nennen und haben wollte. Der Vorteil beim Neo ist, dass er eigentlich für die Welle gemacht ist und daher mit vielen Vorteilen daher kommt. Beispielsweise hat er einen extrem schnellen Relaunch und steht sehr stabil am Himmel. Dieses Jahr muss ich weiter an meinen Kiteloops üben, deswegen ist dieser Schirm für mich richtig klasse, da er fast auf der Stelle dreht und ich dadurch keinen so extremen Leeversatz bzw Querzug habe. Das macht den Kiteloop zwar weniger radikal, ist aber für mich zum Üben und für den Anfang besser.

Wind zum Foilen

Kiten am Altmühlsee

Der Wind war gestern optimal für 12 + Foil, da die meisten anderen mit mindestens 15 draußen waren. Da meine letzte Foilaktion nun auch wieder einige Monate zurückliegt und ich das ja immer noch grundsätzlich üben muss, war das gestern dafür echt perfekt. Denn etwas wehmütig ist man schon, wenn man eigentlich geil kiten könnte und dann aber boardbedingt wieder so ein Anfängerfisch im Wasser ist. Wenn der Wind dann eh nicht so stark ist, kann man sich gut auf seine Lernsession konzentrieren ohne das Gefühl zu haben etwas zu ‚verpassen‘.
Dank meines modischen Kiterfauxpas dem Trockenanzug, war es auch auszuhalten bei jeder Wende ins Wasser fallen zu müssen, denn die ist auf dem Foil und eben dem Directional auch noch etwas schwierig durchzuführen. Am Ende schwang ich mich dann nochmal kurz auf Alex‘ Board und konnte das Kitesurfen in vollen Zügen genießen und übern See brettern.

‚Gefahren‘ am Altmühlsee

Kiten am Altmühlsee kitesurfcouple mit hund

Tricky an diesem See kann es immer dann werden, wenn der Wind plötzlich nachlässt und das passiert leider sehr schnell und auch recht häufig, denn dann liegt man da auf offener See – hahah also so offen natürlich nicht, aber trotzdem sollte man darauf dringend Acht geben. Wenn dir der Kite dropped und du zum Ufer schwimmen musst, ist das in der Kälte und mit dem Trockenanzug kaum möglich bzw sehr anstrengend und auch etwas gefährlich (Ermüdung, Kälte – allein durch den See treiben bei diesen Temperaturen ist eben immer eher suboptimal auch wenn man iiiiirgeeendwann mal an ein Ufer kommt). Mit diesem Hintergrundwissen fährt es sich dann auch etwas unentspannter, da man immer sehr achtsam sein muss und eher mal einen Schlag früher als zu spät aus dem Wasser kommen muss, bevor der Wind ‚weg ist‘ .

Das pure Kitesurfglück

Wir sind von all diesen ‚Horrorszenarien‘ gestern verschont geblieben und hatten einfach nur ne mega fette Session! Ich war so glücklich und frei und glückselig und happy und musste dauernd durch die Gegend rennen und wollte den Kite gar nicht mehr landen.. 😀 Saß dann bestimmt noch ne Viertelstunde auf der Wiese und hab mit meinem ‚Drachen‘ gespielt :)) Diese Gefühl ist fast unbeschreibbar, aber jeder Kiter und jeder der es mal werden wird, wird das nachempfinden können!
Nach so einer Session fühle ich mich immer ein bisschen wie so ein Computerspielmännchen, dessen Energie wieder voll geladen ist : D Einmal Kiten und das Zufriedenheitsbarometer ist wieder gefüllt. Auf jeden Fall schön zu wissen, durch was ich immer an neue Energie komme. Auch deswegen kann ich dieses Kitesurfen einfach jedem so sehr empfehlen, weil man sich so gut fühlt an der frischen Luft, so viel Spaß auf dem Wasser hat und alle Probleme komplett vergisst. Es ist wie so eine Art Meditation- aber eine verdammt Coole 😀

Die Kitesaion 2017 kann beginnen

erste_Kitesession_Altmühlsee9-1024x768

Ich bin so stoked und ready für die Kitesaison 2017 – ich habe so viele wohl auch größenwahnsinnige Ziele, aber ich versuche einfach mein Bestes so viel davon zu erfüllen. Ich muss so hart trainieren, meine Sprünge lernen, schnell kiten und nach jedem Fallen wieder Aufstehen und weiter machen!
Ich bin bereit. Denn das lernt man beim Kiten. Voll auf die Fresse fliegen, Haare, Kite und Trapez wieder richten und weiterfahren und nochmal probieren 😀 Ist wohl etwas, dass man auch auf viele andere Situationen im Leben anwenden kann.  Außerdem bin ich so unfassbar glücklich und dankbar, dass ich mit Alex einen unglaublich begnadeten Kitesurfer und allerliebsten Freund an meiner Seite habe mit dem ich alle verrückten geplanten Aktionen und spontanen Ausflüge durchführen kann.:*
Wir werden euch auf dem Laufenden halten und uns dieses Jahr auch noch mehr in das Thema der Bewegtbilder einarbeiten und Ergebnisse in den Social Media Raum werfen!
Also stay tuned ihr Landratten 😛

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